Microsoft Hackathon an der FHWS

Microsoft entwickelt bekanntlich nicht nur Betriebssysteme und Office-Produkte, sondern ist auch ein führender Hersteller von Entwicklungswerkzeugen und -technologien. Die integrierte Entwicklungsumgebung Visual Studio, das Framework Microsoft .net und die Cloud Plattform Microsoft Azure sind Produkte, die in der Praxis große Bedeutung haben.

Hackathon an der FHWS am 22.5./23.5.

Um den Studierenden der Studiengänge Informatik, Wirtschaftsinformatik und E-Commerce an der FHWS die Möglichkeit zu geben, intensiv in diese Technologien einzutauchen, veranstalten wir in Kooperation mit Microsoft vom 22. Mai zum 23. Mai 2014  einen

Hackathon

Am Donnerstag, 22. Mai, startet der Hackathon im Hörsaal H1.3 um 12:00 Uhr. Experten der Firma Microsoft werden alle Teilnehmer in den „Technologie-Stack“ einführen und einige Kniffe zeigen, wie man mit den Produkten umgeht. Am Ende des Nachmittags sollten alle (theoretisch) in der Lage sein, für ein Windows 8.1-Tablett zu entwickeln.

Im Anschluss an eine Essenspause, in der intensive Gespräche mit den Microsoft-Experten geführt werden können, startet dann der praktische Teil: nach einer Teameinteilung werden die Nacht hindurch  Apps entwickelt, wobei kompetente Ansprechpartner stets zur Verfügung stehen.

Am  nächsten Morgen präsentieren die Teams schließlich ihre Ergebnisse  und nach einem gemeinsamen Frühstück wird ein Siegerteam gekürt. Der Hackathon endet am 23.5. gegen 12:00 Uhr.

Teilnahme

Die Zahl der Teilnehmer ist auf 45 Studierende der FHWS beschränkt. Die Anmeldung erfolgt nach dem First-Come-First-Serve-Prinzip über einen Kurs auf der eLearning-Plattform im Zeitraum 14.4.2014, 18:00 Uhr bis 28.4.2014, 18:00 Uhr.

Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin muss ein Notebook mit vorinstallierter Software zur Veranstaltung mitbringen. Da die Entwicklung für Windows 8.1 und unter Windows 8.1 stattfindet, ist ein lauffähiges Windows 8.1 Pflicht. Dies kann aber auch in einer virtuellen Maschine installiert sein, d.h. niemand muss sein geliebtes Ubuntu oder Mac OS deinstallieren!

Die benötigte Software wird im eLearning-Kurs genauer beschrieben. Der Bezug ist für Studierende der Fakultät Informatik/Wirtschaftsinformatik kostenlos über das DreamSpark-Programm der Fakultät möglich. Dazu „kaufen“ Sie das Paket über den Softwareshop der Hochschule. Danach finden Sie in der Auftragsverfolgung eine entsprechende Position mit einer Weiterleitung zum DreamSpark-Server.

 

GIT als Code-Repository im ARC.lab

Im ARC.lab entstehen Master-, Bachelor- und Projektarbeiten, die oft auch umfangreiche Anteile an Programmcode umfassen. Als gemeinsame Codeablage verwenden wir das quelloffene Repository GIT.

Warum GIT?

GIT hat gegenüber anderen Repositories den großen Vorteil, dass alle Projektbeteiligten auch lokal auf ihrem Rechner die Möglichkeit haben, mehrere Versionen zu verwalten. Sobald ein stabiler Stand erreicht ist, kann dieser dann auch mit anderen geteilt werden.

Wie nutzt man GIT?

Die einfachste Form der Nutzung ist die Kommandozeile. Klingt anachronistisch, hilft aber gerade am Anfang sehr, die Abläufe zu verstehen:

BefehlE (Auszug) Bedeutung
git clone <REMOTE-LOCATION>
Kopieren eines an <REMOTE-LOCATION> bereits bestehenden Repositories, um damit lokal zu arbeiten. Es wird ein lokales (gespiegeltes) Repository angelegt und die Dateien im Dateisystem verfügbar gemacht.
git add -A
Alle bei der Programmierung im Dateisystem neu angelegten Projektdateien werden mit dem Repository verknüpft (aber noch nicht eingefügt).
git commit -a -m <MESSAGE>
Alle lokalen Projektdateien aus dem Dateisystem werden als eine neue lokale Version im lokalen Repository gespeichert.
git push
Die aktuelle Version im lokalen Repository wird an die <REMOTE-LOCATION> als neuer globaler Stand übertragen.
git pull
Abholen des aktuellen Stands an der <REMOTE-LOCATION> und Verschmelzen mit der aktuellen Version im lokalen Repository. Die Änderungen sind auch sofort im Dateisystem verfügbar.

Wo liegt das zentrale Repository?

Für jede am ARC.lab angefertigte Arbeit steht ein Repository bereit. Die genauen Zugangsdaten erhalten alle Beteiligten zu Projektstart. Die erste Aktion ist dann, sich mittels

git clone http://<user>@arclab.fhws.de/<pfad zum repository>

eine lokale Kopie des jeweiligen Projektrepositories anzulegen.

 

Coding Night bei der Samhammer AG

Rund 24 Stunden haben sich 11 Studierende der Studiengänge Informatik, Wirtschaftsinformatik und E-Commerce mit einer Challenge der Samhammer AG beschäftigt: Wie kann ein bestehender Online-Shop für Werbemittel mit einer mobilen App erweitert werden?

Ablauf der Coding Night

Nach der Ankunft am 12.12. in Weiden wurden zunächst vier gemischte Teams aus Entwicklern der Samhammer AG und unseren Studierenden gebildet:

  • ein Team stürzte sich in die Entwicklung einer nativen Android-App,
  • ein weiteres Team nutzte PhoneGap,
  • HTML5 und angular.js war die Umgebung für das dritte Team,
  • und das vierte Team kümmerte sich um die Bereitstellung der notwendigen Web-Services zur bestehenden Shopapplikation, die auf dem Play!-Framework basierte.

Die fünf zu bearbeitenden User Stories waren schnell erklärt, so dass bald mit dem Setup der Arbeitsumgebungen, dem Design der Lösung und dem Coding begonnen werden konnte. Jedem Team wurde außerdem ein erfahrener Scrum-Master zur Seite gestellt.

Auch wenn die Teams nicht in einem direkten Wettbewerb standen: Jedes Team versuchte natürlich, bei den alle vier Stunden stattfindenden Sprint-Reviews ein möglichst gutes Bild abzugeben. Und erstaunlicherweise waren am nächsten Morgen alle Lösungen von vergleichbar guter Qualität!

In den Sprintpausen wurde für das körperliche (Pizza! Gulaschsuppe! …) und geistige (Vorträge über Responsive Design, das Play!-Framework, Scrum und Cloud-Computing) Wohl gesorgt. Außerdem gab es noch eine Chillout-Area mit Playstation, Wii, Kicker und Spotify. Den Ruheraum, in dem man sich mit einem Schlafsack aufs Ohr legen konnte, hat meines Wissens keiner genutzt.

Ergebnisse

Was hat die Coding Night gebracht? Zunächst einmal hat es (hoffentlich) allen viel Spaß gemacht. Die Studierenden konnten IT-Aufgaben in einem Industrieunternehmen praktisch erleben und die Bedeutung guter Teamarbeit hautnah erfahren. Außerdem war ein Deep Dive in einige sehr interessante Technologien möglich – unterstützt von Profis der Samhammer AG.

Aber auch von Unternehmensseite kommt positives Feedback zur Coding Night: Die Zusammenarbeit hat problemlos funktioniert, die Kompetenz und das Engagement der Studierenden hat beeindruckt.

Danke

So bleibt am Ende der Exkursion ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer und die Organisatoren der Samhammer AG in Weiden. Sie haben Ihren Unternehmensslogan
„Mit Service Menschen begeistern“ bei dieser Coding Night voll erfüllt.

 

Labor für IT-Architektur

IT-Architektur ist ein Begriff, unter dem sich jeder etwas anderes vorstellt.

Während Systemarchitekten ein einzelnes Anwendungssystem vor Augen haben, optimieren Enterprise Architekten die gesamte Anwendungslandschaft von Unternehmen. Natürlich gibt es Berührungspunkte zwischen diesen Sichten, doch wie beeinflussen sich die unterschiedlichen Herangehensweisen?

Davon unbenommen steht IT-Architektur zum einen vor technische Herausforderungen, zum anderen adressiert sie aber auch ökonomische Probleme. Nicht immer ist die technisch beste Lösung auf die wirtschaftlichste, oft scheitern Softwareprojekte nicht an der Technik, sondern an den ökonomischen Rahmenbedingungen. Zielkonflikte bleiben demnach nicht aus – wie können diese gelöst werden?

Das Labor für IT-Architektur ARC.lab hat das Ziel, diese Fragestellungen anzugehen, an ausgewählten Beispielen innovative Lösungen zu erarbeiten und in die Praxis zu überführen.